Die Zamonienromane von Walter Moers regen schon seit ihrem Erscheinen die Fantasie der Rollenspielgemeinde an. Neben der Vielzahl an merkwürdigen Spezies wie etwa Eydeeten, Buntbären, Haifischmaden oder Wolpertingern locken zahlreiche exotische Schauplätze, so etwa der Schmelztiegel der Hauptstadt Atlantis, die schroffen Finsterberge oder das geheimnisvolle Nebelheim.
Ein Ort allerdings fällt mir für die Verwendung im Rollenspiel besonders ins Auge, liefert er doch eine geradlinige und - wie immer bei Moers - detailreich ausgearbeite Vorlage für die altmodische Schatzsuche in Verliesen: die Literaturstadt Buchhaim und die endlosen Katakomben darunter.
Eingestellt von
Klaus
um
11:51
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Buchhaim,
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Rollenspiel,
Spielmaterial
Vor einigen Wochen schaffte es mit Freitag ein Spiel auf die Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres, das ausschließlich für einen einzigen Spieler konzipiert ist. Freitag ist zweifellos ein gutes Spiel, an dessen knackigem Schwierigkeitsgrad ich mir auch schon die Zähne ausgebissen habe; dennoch finde ich es bemerkenswert, dass ein Produkt mit so einer kleinen Zielgruppe das Wohlwollen der Jury erhalten hat.
Und so trieb mich die Frage um, was sonst noch für Spiele zu finden sind, die auch Solitär spielbar sind.
Und so trieb mich die Frage um, was sonst noch für Spiele zu finden sind, die auch Solitär spielbar sind.
Schon eine erste Recherche auf BoardGameGeek zeigt: Eine Menge; und wie sonst auch, wenn ich mich in grauer Spieltheorie verbeisse, glaube ich drei verschiedene Typen von Mechanismen ausmachen zu können:
- Mechanismen für ein automatisches Gegnerverhalten (Gegner-KI)
- Spiele, in denen eh jeder unabhängig für sich spielt
- Spiele mit fixer und absehbarer Länge
In diesem Artikel werde ich mich wegen der Vielzahl an relevanten Spielen zunächst nur mit Variante 1 auseinandersetzen.
Im letzten Monat habe ich an dieser Stelle begonnen, ein eigenes Rollenspiel mit dem Arbeitstitel TriCard zu entwickeln, das sämtliche Aspekte wie Proben und Sonderfertigkeiten nur über Karten abwickelt. Während der vorangegangene Artikel die grundsätzlichen Mechanismen beschrieben hat, folgt hier nun das Kernstück: Die einzelnen Karten.
Erst unlängst habe ich mich an dieser Stelle mit den derzeit vorherrschenden Konzepten zur Umsetzung eines Rollenspiels mit Karten befasst. Seitdem treibt mich die Frage um, ob bei solch einem Vorhaben nicht auch die Perspektive von gegenwärtigen Gesellschaftsspielen griffige Mechanismen für ein solches Konzept liefern könnte. Herausgekommen ist bei diesen Überlegungen das Gerüst für ein Rollenspielsystem mit dem wenig inspirierten Arbeitstitel TriCard.
Am vergangenen Wochenende fand erneut die Roleplay Convention in Köln statt. Ich selbst habe wie immer die meiste Zeit am Stand von Pegasus verbracht, um Klassiker wie Munchkin Quest oder Junta: Viva el Presidente sowie Neuheiten wie das MageKnight-Brettspiel zu erklären; und auch für eine kleine Einkaufstour war Zeit, in der Happy Birthday, Robot! und Do: Pilgrims of the Flying Temple meiner Sammlung hinzugefügt werden konnten.
Am wichtigsten war mir allerdings eine kurze Unterhaltung mit meinem Redakteur bei Pegasus, dem ich dreieinhalb Jahre nach Veröffentlichung endlich eine Erweiterung zu meinen Kartenspiel Die Sterne Stehen Richtig überreichen konnte. Nach so langer Zeit, in der auch die Supporttätigkeit seitens Pegasus für mein Kartenspiel längst beendet wurde, gehe ich nicht davon aus, dass diese je veröffentlicht wird, aber es ging hier ums Prinzip: An diesem Set habe ich mir sehr lange die Zähne ausgebissen, und letztendlich ist doch etwas dabei herausgekommen, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Warum aber musste die Entwicklung nur so lange dauern?
Am wichtigsten war mir allerdings eine kurze Unterhaltung mit meinem Redakteur bei Pegasus, dem ich dreieinhalb Jahre nach Veröffentlichung endlich eine Erweiterung zu meinen Kartenspiel Die Sterne Stehen Richtig überreichen konnte. Nach so langer Zeit, in der auch die Supporttätigkeit seitens Pegasus für mein Kartenspiel längst beendet wurde, gehe ich nicht davon aus, dass diese je veröffentlicht wird, aber es ging hier ums Prinzip: An diesem Set habe ich mir sehr lange die Zähne ausgebissen, und letztendlich ist doch etwas dabei herausgekommen, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Warum aber musste die Entwicklung nur so lange dauern?
Der Einsatz von Karten im Rollenspiel ist nicht neu. Etliche Systeme nutzen als Hilfsmittel ein übliches Kartendeck, und immer wieder vermelden Privatleute oder kleinere Firmen einen angeblich revolutionären neuen Ansatz, ein gesamtes Spielkonzept in Kartenform gegossen zu haben.
Wie genau aber gehen die diversen Spiele mit dem Element Spielkarte um? Bei näherer Betrachtung glaube ich drei Arten des Karteneinsatzes ausmachen zu können: Zufallsgenerator, Notizzettel und Erzählanreiz.
Wie genau aber gehen die diversen Spiele mit dem Element Spielkarte um? Bei näherer Betrachtung glaube ich drei Arten des Karteneinsatzes ausmachen zu können: Zufallsgenerator, Notizzettel und Erzählanreiz.
Der März 2012 ist vorbei und damit auch der Karneval der Rollenspielblogs zum Thema Spielvorbereitung. Dreizehn Artikel wurden im vergangenen Monat zu diesem Motto veröffentlicht, die sich wie folgt grob nach ihrem Schwerpunkt sortieren lassen:
Organisatorisches
Michael beschäftigt sich auf Spielleiten mit den nötigen Zutaten für die Spielvorbereitung. In "Dir fehlt die Zeit zum Vorbereiten?" finden sich Tipps, wie man die Zeit zur Vorbereitung für die regelmässige Rollenspielrunde in den eigenen Lebensrythmus einbauen kann. Der Artikel "Dir fehlt die Motivation?" behandelt, wie man sich gerade bei längeren Kampagnen aus einem kreativen Loch befreien kann.
Tarin vom Goblinbau empfiehlt in "Embrace the Cheese!", bei der eigenen Vorbereitung auch mit Wonne auf die gängigen Klischees des Genres zurückzugreifen, anstatt immer nur komplex und tiefgängig sein zu wollen.
Im Herzlichen Rollenspielblog äußert sich Jan zur "Strukturierten Vorbereitung" und seinen Ansatz, Abenteuer in Szenen mit beschreibenden Stichpunkten aufzuteilen, während er nur bei der eigenen Visualisierung ausformuliert.
Blut und Glas schließlich weist in seinem Artikel "Spielvorbereitung? Geh arbeiten!" auf d6ideas darauf hin, dass man sich der Synergien bewusst werden sollte, die man aus den eigenen - wenn schon nicht kreativen, dann doch zumindest organisatorischen - Fertigkeiten im alltäglichen Berufsleben in das Rollenspielhobby übertragen kann.
Conventions
Annika erinnert uns an eine ältere Artikelserie bei den Teilzeithelden, die sich ausführlich mit der Vorbereitung eines Spielleiters für Conventions beschäftigt. Henning beschrieb dabei die Kriterien für die Systemauswahl, die Zeitplanung, die Entwicklung eines passenden Szenarios und das Zeitmanagement während der eigentlichen Spielrunde.
Werkzeuge
Adrians RPG Ideen beschreiben in "Schätze für das iPad - Soundslate", wie man mit einem iPad sehr schnell mit einfach Soundschnipseln markante Erkennungsmelodien einbringen kann.
JCGames stellt unter "SpacePirates Spielvorbereitung" die einzelnen Online Tools vor, mit denen ein Spielleiter das Universum von SpacePirates mit Leben füllen kann.
Einblicke
Alex Schröder präsentiert auf seinem Rollenspielwiki eine beeindruckende Galerie der diversen Notizen, Karten und Handouts, die bei seiner eigenen Vorbereitungsarbeit entstehen.
Ich selbst berichte in "Ein Leben im Kaer" über die immer noch verschlossene Zuflucht, die ich meiner Spielgruppe vor dem Start unserer neuen Earthdawn-Runde vorbereitet habe.
Falk erklärt in "Wie ich Abenteuer vorbereite" auf Hoch Ist Gut detailliert seine eigene Methode, bei der er sich vom Ende eines Abenteuers über Zwischenereignisse zum Anfang vorarbeitet. Insbesondere die Scans seiner Notizen gegen Ende geben einen sehr persönlichen Einblick.
Karsten wirft in "Abenteuer vorbereiten" auf Richtig Spielleiten einen Blick auf die Möglichkeiten zur Vorbereitung in TechNoir, bei dem über ein paar Tabellenwürfe schnell die Kontakte und Verknüpfungen zwischen den Spielercharakteren ermitteln kann.
Hendrik legt in "Spielvorbereitung" auf seinem Blog dar, daß Story und Plot in seinen Runden erst am Spieltisch entstehen; und seine Vorbereitung somit aus den Kernelementen Regelwerk, den gewählten Schwerpunkten der Spielercharaktere und den Notizen über bisherige Nichtspielercharaktere besteht.
Ich danke allen Autoren herzlich für ihre rege Beteiligung. Der neue Blogkarneval im Monat April steht unter dem Motto "Charaktere, Figuren und Charakterentwicklung" und wird von Bjørn Jagnow moderiert.
Organisatorisches
Michael beschäftigt sich auf Spielleiten mit den nötigen Zutaten für die Spielvorbereitung. In "Dir fehlt die Zeit zum Vorbereiten?" finden sich Tipps, wie man die Zeit zur Vorbereitung für die regelmässige Rollenspielrunde in den eigenen Lebensrythmus einbauen kann. Der Artikel "Dir fehlt die Motivation?" behandelt, wie man sich gerade bei längeren Kampagnen aus einem kreativen Loch befreien kann.
Tarin vom Goblinbau empfiehlt in "Embrace the Cheese!", bei der eigenen Vorbereitung auch mit Wonne auf die gängigen Klischees des Genres zurückzugreifen, anstatt immer nur komplex und tiefgängig sein zu wollen.
Im Herzlichen Rollenspielblog äußert sich Jan zur "Strukturierten Vorbereitung" und seinen Ansatz, Abenteuer in Szenen mit beschreibenden Stichpunkten aufzuteilen, während er nur bei der eigenen Visualisierung ausformuliert.
Blut und Glas schließlich weist in seinem Artikel "Spielvorbereitung? Geh arbeiten!" auf d6ideas darauf hin, dass man sich der Synergien bewusst werden sollte, die man aus den eigenen - wenn schon nicht kreativen, dann doch zumindest organisatorischen - Fertigkeiten im alltäglichen Berufsleben in das Rollenspielhobby übertragen kann.
Conventions
Annika erinnert uns an eine ältere Artikelserie bei den Teilzeithelden, die sich ausführlich mit der Vorbereitung eines Spielleiters für Conventions beschäftigt. Henning beschrieb dabei die Kriterien für die Systemauswahl, die Zeitplanung, die Entwicklung eines passenden Szenarios und das Zeitmanagement während der eigentlichen Spielrunde.
Werkzeuge
Adrians RPG Ideen beschreiben in "Schätze für das iPad - Soundslate", wie man mit einem iPad sehr schnell mit einfach Soundschnipseln markante Erkennungsmelodien einbringen kann.
JCGames stellt unter "SpacePirates Spielvorbereitung" die einzelnen Online Tools vor, mit denen ein Spielleiter das Universum von SpacePirates mit Leben füllen kann.
Einblicke
Alex Schröder präsentiert auf seinem Rollenspielwiki eine beeindruckende Galerie der diversen Notizen, Karten und Handouts, die bei seiner eigenen Vorbereitungsarbeit entstehen.
Ich selbst berichte in "Ein Leben im Kaer" über die immer noch verschlossene Zuflucht, die ich meiner Spielgruppe vor dem Start unserer neuen Earthdawn-Runde vorbereitet habe.
Falk erklärt in "Wie ich Abenteuer vorbereite" auf Hoch Ist Gut detailliert seine eigene Methode, bei der er sich vom Ende eines Abenteuers über Zwischenereignisse zum Anfang vorarbeitet. Insbesondere die Scans seiner Notizen gegen Ende geben einen sehr persönlichen Einblick.
Karsten wirft in "Abenteuer vorbereiten" auf Richtig Spielleiten einen Blick auf die Möglichkeiten zur Vorbereitung in TechNoir, bei dem über ein paar Tabellenwürfe schnell die Kontakte und Verknüpfungen zwischen den Spielercharakteren ermitteln kann.
Hendrik legt in "Spielvorbereitung" auf seinem Blog dar, daß Story und Plot in seinen Runden erst am Spieltisch entstehen; und seine Vorbereitung somit aus den Kernelementen Regelwerk, den gewählten Schwerpunkten der Spielercharaktere und den Notizen über bisherige Nichtspielercharaktere besteht.
Ich danke allen Autoren herzlich für ihre rege Beteiligung. Der neue Blogkarneval im Monat April steht unter dem Motto "Charaktere, Figuren und Charakterentwicklung" und wird von Bjørn Jagnow moderiert.

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