Die Magie des Landkärtchens

22.10.2014
Die Schmetterlingsart des Landkärtchens fällt dem Laien durch ihren pittoresken Namen auf, ist ansonsten aber wohl nur für Naturkundler interessant. Was aber, wenn dieses Insekt in einem magischen Rollenspielsetting tatsächlich seine Umwelt auf seinen Flügeln abbildet?

Essen 2014: Eine Einkaufsliste

10.10.2014
Es ist endlich wieder soweit: Die Internationalen Spieletage 2014 in Essen stehen vor der Tür. Und wie immer buhlen hunderte von Neuheiten an Brett- und Rollenspielen um die Spielerschaft, die die Spielbox und BoardGameGeek in umfangreichen Listen zusammengefasst haben. Nach penibler Lektüre haben sich diverse Titel herauskristallisiert, die wahrscheinlich meinen Geldbeutel erleichtern werden.

Das Wasser des Lebens

27.09.2014
Die Welt der Märchen kennt die Geschichte vom Wasser des Lebens, das Siechtum und Krankheit auf der Stelle zu heilen vermag. Diverse Varianten dieser Erzählung berichten von seinem Fundort in einem verwunschenen See, auf einem hohen Berg oder in dessen Inneren. Im mythischen Europa von Ars Magica ist dies mehr als nur eine Sage - tatsächlich führen verschiedene verborgene Tore von der Menschenwelt in das Feenreich und zur Quelle des Wassers.

Juli 1914: Eine Kulisse für Fiasko

26.08.2014
Derzeit gedenkt die Öffentlichkeit des Beginns des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren. Bevor aber die sogenannte „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ über die Welt hereinbrach, spitzte sich der schwelende Konflikt zwischen den europäischen Großmächten nach dem Attentat von Sarajevo innerhalb nur eines Monats auf fatale Weise zu. Diese Ereignisse im Juli 1914 habe ich als Grundlage für eine Kulisse im Rollenspiel Fiasko genommen – welchem auch sonst?

Das Leben in Balins Kolonie

29.07.2014
Bei einer vor vielen Jahren betriebenen Ladenrunde verschlug es die Spieler im Rahmen meiner Mittelerde-Kampagne (bespielt mit Deciphers Coda-System) auch in die Minen von Moria zur Zeit von Balins Kolonie. Bei meiner wie üblich überpeniblen Vorbereitung war es mir wichtig, den Charakteren eine in sich geschlossene und funktionierende Gemeinschaft zu präsentieren, bei der auch kleine Nebenfiguren eine nachvollziehbare Rolle in der Siedlung haben sollten.

Netzfund: Erst die Kosten, dann das Design

21.07.2014
Über die sehr empfehlenswerte Seite von BoardGameGeek auf Google+ bin ich auf den folgenden Artikel von Phil Reed gestossen, seines Zeichens Chief Operating Officer bei Steve Jackson Games:

What’s The Best Starting Point When Designing a New Game?

Dort beschreibt Phil, dass man als Designer von Gesellschaftsspielen zunächst eine Vorstellung von den einzelnen Komponenten, den resultierenden Kosten und dem letztlichen Verkaufspreis haben sollte. Erst dann sollte man sich innerhalb dieser Einschränkungen an den eigentlichen Entwicklungsprozess machen, wobei gerade diese Limite mitunter die kreativsten Ideen hervorbringen können.

Mir spricht dieser Artikel aus der Seele. Kompakte Spiele, die trotz weniger Komponenten große Tiefe offenbaren, faszinieren mich am meisten, und auch bei eigenen Entwürfen versuche ich dieser Maxime zu folgen. Die zusätzliche Orientierung durch Phils Artikel empfinde ich als hilfreiche Richtlinie, eben diese Reduktion auf das Nötigste besser durchdenken zu können.

Neue Version – Was tun?

29.06.2014
Derzeit buhlen diverse namhafte Rollenspielsysteme wie etwa DSA, D&D, Shadowrun oder Midgard mit einer neuen Regelversion um die Gunst der Käufer. Obwohl natürlich jeder selbst für sich beurteilen muss, ob er diesen Wechsel mitmacht, so gibt es doch diverse Anhaltspunkte, an denen man die letztliche Entscheidung festmachen kann.