Der August 2015 ist verstrichen, und damit hat auch der Karneval der Rollenspielblogs zum Thema „Artefakte“ sein Ende gefunden. Nach holprigem Start hat sich der Monat als sehr ergiebig gezeigt, was spielbares Material angeht – nicht zuletzt wegen Posts im Tagestakt unter dem Titel Artefact-a-Day. Anlass genug also, sich die Beiträge abschließend noch einmal genauer anzusehen.
Ursprünglich waren die natürlichen Höhlen nahe dem Todesmeer nur das Refugium einer mächtigen Elementaristin. Mit dem Herannahen der Geißel aber bot die Orkin in ihrer beständig wachsenden Behausung mehr und mehr Namensgebern eine Zuflucht, die danach ihren Namen tragen sollte: Kaer Xipil. Doch was zuerst als ein Hort der Forschung und der Handwerkskunst aufblühte, sollte schließlich im Zorn der Elemente untergehen.
Wieder einmal moderiere ich auf Spiele Im Kopf einen Karneval der Rollenspielblogs. Im August 2015 lautet das Thema „Artefakte“; ein Begriff, den Wikipedia nur schnöde als „vom Menschen gemacht“ definiert. Was zunächst vielleicht nach einer Aufforderung klingt, eine Beschreibung sonderbarer und mystischer Gegenstände nach der anderen zu liefern, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wesentlich vielseitiger.
Der Karneval der Rollenspielblogs hat im Juli zu Beiträgen für das Thema "Engel und Dämonen" aufgerufen. Mir war schon lange klar, dass im dazu am liebsten etwas zu In Nomine in der Fassung von Steve Jackson Games schreiben würde - das aber inzwischen fast zwanzig Jahre auf dem Buckel hat, nur noch als pdf erhältlich ist und zumeist weniger beliebt ist als das französische Original. So habe ich mich aus einer Laune heraus also dazu entschieden, dieses für mich immer noch sehr coole Setting für Fate Core umzusetzen.
Nicht nur hier im Blog habe ich dazu aufgerufen, mein neues Karten-/Mehrheitenspiel Meteor! auf Herz und Nieren zu testen, auch im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich den Prototypen in gute Hände gegeben. Um so mehr erfreuen mich dann Fotos wie diese beiden, die eine Testrunde zeigen. Und wenn man dabei nicht so wie ich auf einen großen Fundus von Spielsteinen, Kartenhüllen und anderem Material zurückgreifen kann, muss man eben improvisieren. In diesem Beispiel wurden die Dinosaurier auf den letzten Drücker durch den beherzten Einsatz von Maoam und anderen Leckereien gerettet.
Die bisherigen Kommentare zu Meteor! sind positiv, nur einige Details in Kartentexten, Layout oder Regelformulierungen wurden bekrittelt. Aber das kann doch nicht alles sein! Also ladet euch Meteor! herunter, spielt, habt Spaß und gebt mir Feedback!
Die bisherigen Kommentare zu Meteor! sind positiv, nur einige Details in Kartentexten, Layout oder Regelformulierungen wurden bekrittelt. Aber das kann doch nicht alles sein! Also ladet euch Meteor! herunter, spielt, habt Spaß und gebt mir Feedback!
Nach ausgiebigen Testrunden ist es soweit: Mein kleines Mehrheiten-/Konstruktionsspiel Meteor! funktioniert nach meinem Empfinden rund genug, so dass ich es auch mit gutem Gewissen einem größeren Kreis vorstellen kann. Vielleicht mag mir ja sogar der ein oder andere Leser dieses Blogs dabei helfen, dem Spiel den letzten Schliff zu verpassen?
So faszinierend der Hintergrund des Rollenspiels Earthdawn um die Rückeroberung der Provinz Barsaive von den Schrecken auch ist, so schwer tut sich meine eigene Runde auch mit den Regeln. Insbesondere die wenig intuitive Umwandlung von Stufen in wilde Kombinationen von Würfeln von w4 bis w20 zur Absolvierung der Proben hat ihnen das Spiel verleidet. Um diese Hürde zu beseitigen, möchte ich ihnen eine Variante anbieten, die ausschließlich w6 verwendet - und dafür andere Probleme mit sich bringt.
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