In weniger als einer Woche öffnen wieder die Internationalen Spieletage 2015 in Essen ihre Pforten. Noch sind es keine 1000 Neuheiten, die auf der Messe vorgestellt werden, aber bei der jährlichen Wachstumsrate kann dieser Rekord nicht mehr lange dauern. Dank der umfangreichen Listen von Spielbox und BoardGameGeek habe aber auch in diesem Jahr diese unglaubliche Menge auf einige wenige Titel reduzieren können, die für mich interessant sind.
Wie so viele andere deutsche Rollenspieler, die Mitte der 80er dieses Hobby für sich entdeckten, wurde auch ich durch DSA domestiziert. Und während meine damalige Runde zwar mit AD&D, MERS und vielen anderen Systemen ein breites Spektrum bespielte, war ich eben derjenige, der auf Spielleiterseite dieses deutsche Urgestein abdeckte. Oft auf den Spieltisch kam es nicht, dennoch habe ich hier mit dem offiziellen Abenteuer „Die Attentäter“ mein prägendstes Fiasko als Meister erlebt.
Der August 2015 ist verstrichen, und damit hat auch der Karneval der Rollenspielblogs zum Thema „Artefakte“ sein Ende gefunden. Nach holprigem Start hat sich der Monat als sehr ergiebig gezeigt, was spielbares Material angeht – nicht zuletzt wegen Posts im Tagestakt unter dem Titel Artefact-a-Day. Anlass genug also, sich die Beiträge abschließend noch einmal genauer anzusehen.
Ursprünglich waren die natürlichen Höhlen nahe dem Todesmeer nur das Refugium einer mächtigen Elementaristin. Mit dem Herannahen der Geißel aber bot die Orkin in ihrer beständig wachsenden Behausung mehr und mehr Namensgebern eine Zuflucht, die danach ihren Namen tragen sollte: Kaer Xipil. Doch was zuerst als ein Hort der Forschung und der Handwerkskunst aufblühte, sollte schließlich im Zorn der Elemente untergehen.
Wieder einmal moderiere ich auf Spiele Im Kopf einen Karneval der Rollenspielblogs. Im August 2015 lautet das Thema „Artefakte“; ein Begriff, den Wikipedia nur schnöde als „vom Menschen gemacht“ definiert. Was zunächst vielleicht nach einer Aufforderung klingt, eine Beschreibung sonderbarer und mystischer Gegenstände nach der anderen zu liefern, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wesentlich vielseitiger.
Der Karneval der Rollenspielblogs hat im Juli zu Beiträgen für das Thema "Engel und Dämonen" aufgerufen. Mir war schon lange klar, dass im dazu am liebsten etwas zu In Nomine in der Fassung von Steve Jackson Games schreiben würde - das aber inzwischen fast zwanzig Jahre auf dem Buckel hat, nur noch als pdf erhältlich ist und zumeist weniger beliebt ist als das französische Original. So habe ich mich aus einer Laune heraus also dazu entschieden, dieses für mich immer noch sehr coole Setting für Fate Core umzusetzen.
Nicht nur hier im Blog habe ich dazu aufgerufen, mein neues Karten-/Mehrheitenspiel Meteor! auf Herz und Nieren zu testen, auch im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich den Prototypen in gute Hände gegeben. Um so mehr erfreuen mich dann Fotos wie diese beiden, die eine Testrunde zeigen. Und wenn man dabei nicht so wie ich auf einen großen Fundus von Spielsteinen, Kartenhüllen und anderem Material zurückgreifen kann, muss man eben improvisieren. In diesem Beispiel wurden die Dinosaurier auf den letzten Drücker durch den beherzten Einsatz von Maoam und anderen Leckereien gerettet.
Die bisherigen Kommentare zu Meteor! sind positiv, nur einige Details in Kartentexten, Layout oder Regelformulierungen wurden bekrittelt. Aber das kann doch nicht alles sein! Also ladet euch Meteor! herunter, spielt, habt Spaß und gebt mir Feedback!
Die bisherigen Kommentare zu Meteor! sind positiv, nur einige Details in Kartentexten, Layout oder Regelformulierungen wurden bekrittelt. Aber das kann doch nicht alles sein! Also ladet euch Meteor! herunter, spielt, habt Spaß und gebt mir Feedback!
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