Für den Karneval der Rollenspielblogs im September hat Zornhau das Thema "Battlemap-Alternativen für Battlemap-Muffel" ausgerufen. Schliesslich ist das Aufbringen der diversen nötigen (Papp-)Figuren und einer für jeden Kampf individuellen Karte nicht jedermanns Sache; auch meine Gruppe hat sich lange dagegen gesträubt und empfindet es insgesamt als zu aufwändig. Mir fallen jedoch direkt zwei Rollenspiele ein, die die Visualisierung des Kampfgeschehens als Alternative radikal abstrahieren: Agon und 3:16 Carnage Among The Stars.
Als der Karneval der Rollenspielblogs die "Hitzewelle" als Thema für den August vorgab, war mein erster Gedanke - man frage mich nicht, warum - ein Astronaut, der auf einer Sonneneruption entlangsurft. Nun finde ich diese Idee zu schön, um sie nicht weiter für das Rollenspiel auszuarbeiten; und zu obskur, als dass mir ein passendes System einfallen wollte. Mit einer Ausnahme: dem von mir bereits hier vorgestellten albernen Cartoon-Rollenspiel Toon.
Dem Nachwuchs das eigene Brettspielhobby nahezubringen ist für alle Beteiligten lehrreich: Ich lerne, mich auf die Fähigkeiten und Grenzen meiner vierjährigen Jungs einzustellen; und die beiden üben das Einhalten von ersten Regeln. Mit der aktuellen Lektion allerdings tun sie sich derzeit besonders schwer: Verlieren lernen.
Im Jahre 1988 veröffentlichte die kanadische Band Voivod ihr viertes Studioalbum "Dimension Hatröss". Neben der musikalischen Bedeutung bei der Bandentwicklung vom Thrash zum progressiven Metal ist diese Veröffentlichung als Konzeptalbum auch als Vorlage für das Rollenspiel interessant: Die namensgebende Kunstfigur des VOIVOD bereist eine Dimension, die er zuvor selbst erschaffen hat.
Dino Hunt Dice, eine thematische Variation von Steve Jackson Games' Zombie Dice, ist wie schon sein Vorgänger so schnörkellos und gradlinig, dass es sogar Betrunkene nachts in der Altstadt spielen können sollten. Bei derart einfachen Regeln sollten doch auch vierjährige Kleinkinder gut mit dem Spiel zurechtkommen - möchte man meinen. Die Realität sieht jedoch anders aus.
Nach langer Abstinenz kehre ich wieder einmal zu meinem Kartenrollenspiel TriCard zurück. Obwohl ich mit den Mechanismen weiterhin zufrieden bin, halte ich inzwischen die durch die unterschiedlichen Steigerungsmöglichkeiten entstehenden Unmengen an verschiedenen Kartenvorlagen letztlich doch für zu unübersichtlich.
Bereits im Januar habe auf diesem Blog schon kundgetan, dass für mich der beste Einstieg in unser Rollenspielhobby in jungen Jahren mit einfachen Erzählspielen zu vermitteln ist. Mein neues Werk "Monsterbande" versucht genau das und wendet sich an Kinder im frühen Grundschulalter.
Eingestellt von
Klaus
um
23:57
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